Lebenszeichen

Ok, der folgende Eintrag ist auch schon ein paar Tage alt, aber geht halt nicht anders... Dass, ich so lange nichts geschrieben habe, hat zwei einfache Gründe: Nr. 1 kein Internet zuhause und ich war die letzte Zeit nur mit dem Handy im Netz. Nr.2 und der eigentlich ausschlaggebende Grund: ich hab einfach nichts zu erzählen. Die letzte Zeit ist äußerst unspektakulär. Ich habe eine sonderbare Begeisterung für Literaturtheorie entwickelt, die in krassem Gegensatz zu meiner bisherigen Abneigung dazu steht. Ganz freiwillig beschäftige ich mich aber nicht damit, ich sitze an der 35 Seiten Seminararbeit darüber…Am Wochenende wollte ich eigentlich zum Manakamana Tempel fahren, aber ich hatte so das Gefühl, dass ich krank werde und habe es etwas langsam angehen lassen. Aber Donnerstag will ich nach Lumbini fahren. Gerade ist das Herbstseminar und ich habe nur 3 Tage die Woche morgens Colloquial. Der Stundenplan wurde umgestellt, damit alle zum Seminar gehen können, das ist aber freiwillig und für uns umsonst. Ich war auch schon da, gehe aber nur gelegentlich hin. Sonntag war es auch wirklich gut, nicht so abgehoben und auf das wirkliche Leben bezogen. Der Rinpoche hat auch sehr gut gesprochen und war lustig. Heute Morgen war ich wieder da, bin aber leider in eine Stunde fortgeschrittene Meditation geraten. Danach ist mir die Lust auf das Teaching vergangen und ich bin sobald es vorbei war gegangen. Aber es ist schon ein bisschen hart. Ich glaube, wenn ich da bin, bin ich die einzige Nicht-Buddhistin. Manchen kaufe ich den Glauben daran schon wirklich ab und ich habe wirklich Respekt davor, wie die darin aufgehen. Aber es sind auch einfach so viele Hippies da, die ich wirklich nicht ernst nehmen kann. Außerdem nervt mich zunehmend der bei jeder Schwierigkeit geäußerte Satz „Why don’t you ask Rinpoche?!“ Ja, wie wäre es stattdessen mal mit selber denken. Ich sage ja nichts dagegen, dass man sich Rat holen kann, wenn man nicht weiß, was man machen soll, aber vielleicht sollte man wenigstens vorher mal versucht haben selber zu denken. Selbst mir wurde der Rat gegeben – weil ich mit diesem Kuhherdenverhalten ein Problem habe und nicht gläubig bin. Ich hätte wirklich schreien können! Naja, es sind aber ja auch ein paar normale Menschen da. Wenige, aber schon… Also wenn ich vorher gesagt habe, dass es langsam kalt wird, dann war das nichts im Vergleich dazu, wie es jetzt ist. Ich schlafe jetzt nachts mit dem Pullover und auch tagsüber war es die letzten Tage ziemlich kalt und die Sonne hat sich nicht wirklich blicken lassen. Es ist schwer morgens aufzustehen und abends will man nur noch unter der Decke liegen, wo es warm ist. Und irgendwie ist meine Kaffeesucht wieder ein bisschen erwacht, was aber ungünstig ist – im wörtlichen Sinne, denn Kaffee ist verhältnismäßig teuer. Und ich habe auch noch guten gefunden…Aber dafür macht sich Weihnachtsstimmung in mir breit. Die grauen Tage, die Kälte und dann kommen da auch noch Nachrichten von eine lieben Mama dazu, die schon fleißig backt. Und bald ist ja auch schon der erste Advent und ich bin keine 5 Wochen mehr hier. Und kaum bin ich wieder da ist ja auch schon Weihnachten. Juhu! Mehr habe ich eigentlich auch gar nicht zu erzählen. Vielleicht gibt es nach Lumbini ja mehr. So, jetzt bin ich in Lumbini, fahre morgen früh aber auch wieder. Also mehr als einen Tag braucht man hier wirklich nicht, ich hab nen halben Tag gebraucht um alles anzugucken, aber es ist ganz schön. Klingt doof, aber irgendwie ist es paradox. Es ist an sich ein so ruhiger Ort und auch einer, an dem ich das Gefühl habe, dass man ruhig sein muss. Es sind auch kaum Weiße da, was mich ziemlich überrascht hat, aber dafür ist alles überfüllt mit indischen und nepalesischen Schulklassen und es kann sich ja jeder vorstellen, wie laut das ist. Aber das macht so ziemlich alles kaputt. Man stelle sich die 7 um halb 2h vor (also die erste Bahn nach Schulschluss, für alle, die nicht aus Zündorf kommen), aber man sitzt stundenlang in der Bahn und sie wird einfach nicht leerer. Zu allem Unglück ruft dir auch noch jeder einzelne in der Bahn „Namaste“ zu und will mit dir reden, ein paar Bettler steigen hin und wieder auch noch ein und wollen nicht so recht wieder gehen, manche müssen einen im Vorbeigehen auch schnell mal anpacken, was für mich das Fass wirklich zum Überlaufen bringt. Ich kann viel ertragen, aber anfassen geht gar nicht!!!! Ich glaube, das habe ich schon das eine oder andere Mal erwähnt. Das heißt man ist in wirklich schöner Umgebung, keine Autos, keine laut gemachten Motoräder und kein Hupen, aber dafür wird man die ganze Zeit angeschrien. Ich lege dann schon zur Abwehr immer ein grummeliges Gesicht auf, damit ich weniger angesprochen werde, was natürlich überhaupt nicht hilft. Die einzige Folge ist, dass sich das Gesicht auf die Stimmung überträgt und ich wirklich grummelig werde. Aber an sich ist der Komplex schon schön. Viel ist noch im Bau, was das eigentlich nur interessanter macht. Witzig ist, dass viele Gebäude unfertig schöner aussehen als fertig, denn da sind sie noch nicht so überbunt bemalt. Bei manchen Gebäuden hat man das Gefühl man laufe durch das Phantasialand, weil alles etwas übertrieben ist. Der Punkt ist, dass das Phantasialand – ich rede hier natürlich in erster Linie von Chinatown – halt irgendwie echter wirkt, weil man sich dabei immer vorstellt, wie es wirklich aussehen würde. Aber hier sind die Sachen echt und man kann sich nicht mehr vorstellen, wie es wirklich sein soll. Faszinierenderweise ist gerade das chinesische Kloster, und in China habe ich es auch so erlebt, das am natürlichsten aussehendste. Ich hoffe ihr konntet mir einigermaßen folgen. Aber es ist wirklich ein wenig verwirrend das zu sehen. Zuerst war ich etwas genervt, weil drum herum halt nichts ist, außer Tourismus. Eine Stadt gibt es nicht. Nur Hotels und Restaurants. Aber dann habe ich mittags zum Glück rausgefunden, wo die Leute leben, die dort arbeiten – in einem Dorf hinter dem ganzen Tourismus nämlich. Wunderhübsche Lehmhäuser mit Strohdächern, Ziegen, Büffel, kaum mal ein Motorrad,…Es ist traumhaft. Nur irgendwann nerven die Leute, die ständig ein Foto von sich gemacht haben wollen. Aber ich habe wirklich viele richtig tolle Bilder gemacht und die Leute belustigt, weil ich die Ziegen gestreichelt habe. Für die Leute sind die eben nur nützlich, aber nichts Lebendes, was man gern haben könnte. Irgendwann bin ich aus dem Dorf rausgekommen und da war es noch besser, da war nämlich Feld! Mit geschlossenen Augen hätte ich genauso gut zuhause sein können. Strohduft, ein Traktor in einiger Entfernung und spielende Kinder. Wunderbar. Ich wäre ja gerne länger geblieben, aber irgendwann muss der Traum ja ein Ende haben. Ich bin dann aber auch in einem von den Restaurants am Anfang des Dorfes essen gegangen und habe dadurch einen Restaurantbesitzer sehr glücklich gemacht. Ein ganz lieber Mann, der richtig aufgeregt war, dass ich da essen wollte und sich ganz doll bemüht hat. Hat aber auch wirklich gut geschmeckt. Ich würde jederzeit wieder hingehen, wenn ich nicht morgen früh wieder fahren würde. Um halb 7h geht der Bus. Ist vielleicht auch besser so, ich habe nur noch eine Woche um 35 Seiten über Literaturtheorie zu schreiben. Besser, wenn ich Sonntag schon nen Tag arbeiten kann. Zum Glück sind Mo bis Mi ja noch fast frei. Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich ausgefunden habe, warum ich mit Nepalis (zumindest mit städtischen Jugendlichen) mehr Probleme habe als mit Indern derselben Art? Ganz einfach eigentlich. Die Inder sind einfach eine eigene Sachen, die sehen aus wie sau, kleiden sich wie sau und man kann sie eigentlich gar nicht ernst nehmen. Die Nepalis laufen einfach genauso rum, wie die Asileute zuhause. Kappen, die über dem Kopf sitzen, Blingohrringe, immer aufs neuste Motorrad aus und auch die sonstigen Klamotten sind genauso. Die kann ich zuhause nicht leiden, die kann ich hier auch nicht leiden. Völlig egal wo. Keine Ahnung, wieso ich da so lange für überlegen musste. Ich fürchte das wars auch schon mit den Neuigkeiten. Ich wünsche schon einen schönen ersten Moment und freue mich schon einige von euch in 4 Wochen zu sehen! Mittlerweile sind es schon mehr 3 als 4 Wochen und die Klausurtermine sind auch schon da. Gestern war ich noch mit einer Freundin in Kakani, also auf einem Berg, von dem aus man bei gutem Wetter einen wunderbaren Ausblick auf die ganze Himalayakette hat (übrigens heißt Himal nichts anderes als Berg und die Endung ist bedeutungslos, das klingt einfach gut). Wir hatten natürlich kein Glück und haben kaum mal die Spitzen von den gang ri (Schneebergen) sehen können. Trotzdem war es schön. Gerade ist ganz Kathmandu verrückt, weil praktisch der südasiatische G9 in der Stadt ist und die ganzen wichtigen Deppen hier sind. Wenn man aus dem Tal rein oder raus will, wird man min 2x von der Polizei kontrolliert, die Schulen sind geschlossen und es fahren deutlich weniger Busse als sonst. Außerdem gibt es die ganze Vorbereitungsphase über immer Strom und währenddessen natürlich auch - aus Sicherheitsgründen. Heute Abend treffe ich mich wieder mit Nymalah und wir wollen zusammen kochen, sie bringt mir was bei und wir kochen Abendessen für meine Familie. Ich bin gespannt. Hoffentlich klappt alles...Das wars auch schon an Neuigkeiten. Morgen geht die Uni wieder normal los, aber es sind nur noch 2,5 Wochen Unterricht und dann die Prüfungen. Es wird also vermutlich auch nicht mehr viel Spannendes passieren... Bis bald, ich freu mich auf euch!

26.11.14 09:49, kommentieren

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Nur noch 6 Wochen...nicht mal ganz!

Ok, das ist fürchte ich alles etwas veraltet, das habe ich letzten Montag geschrieben, aber weil ich zuhause kein Internet mehr habe, ist es eben auch umständlicher das hochzuladen. Naja, damit müsst ihr jetzt eben Vorlieb nehmen. Die Festlichkeiten nehmen kein Ende. Samstag am frühen Abend bin ich zurückgekommen, Sonntag war die Puja für die Verstorbenen und wir haben bei dem nächsten Onkel gegessen, bei dem John wohnt, heute wird Vishnu geehrt, weshalb genau weiß ich nicht, aber es darf kein Reis gegessen und kein Salz benutzt werden. Manche essen überhaupt keine Hülsenfrüchte, also auch nichts mit Mais. Heute Mittag gab es also Polenta, bzw. etwas Ähnliches und heute Abend Roti, Topinambur (??) und natürlich Curry. Voll verrückt. Natürlich bin ich auch wieder betikkat worden. Morgen geht der Spaß weiter, da kommen dann wieder alle zu uns zum Essen. Die sind in der Küche seit 2 Stunden dabei dasselbe Gemüse zu halbieren und auszuhüllen. Irgendwas, das ich zwar hier schon gegessen habe, aber nicht kenne. Nächste Woche Donnerstag habe ich frei, da ist wieder ein Feiertag, diesmal sogar einer, der mir einen freien Tag beschert, also ist er vermutlich buddhistisch oder staatlich. Wer weiß, es kann mir keiner was Genaues sagen. Gut war Ujjwals Kommentar zu den vielen Feiertagen: „Because Nepal is rich in culture.“ Ja, nur dass der halt nur Hinduismus meint und alle anderen Bräuche vollkommen ignoriert. Es ist ganz lustig, wie er einfach unter Nepal nur seine eigene kleine Welt versteht und alles, was da nicht reingehört, ausklammert. Die interessieren sich auch so überhaupt nicht, wie es in anderen Ländern ist. Sobald ich einen Satz mit „In Deutschland ist das so und so“ anfange ist das gesamte Interesse mit einem Schlag weg. Wenn man aber nach ihrer Kultur fragt, erzählen sie immer ganz begeistert davon wie toll alles ist. Kaum zurück wurde mir wieder einmal der wirkliche Lebensinhalt der Nepalis vorgeführt: Geld! Der Onkel, dessen Internet ich hier die ganze Zeit zuhause benutzt habe, weil Ujjwal mir gesagt hat ich kann das machen, hat in der Zeit, in der ich nicht da war den Namen und das Passwort geändert. John hat rausgefunden, dass wir jetzt dafür bezahlen sollen, dass wir eine äußerst unzuverlässige und nicht einmal in mein Zimmer reichende Verbindung benutzten dürfen. Ja sicher nicht. Das nervt zwar, weil ich jetzt nicht mehr zuhause übersetzten kann und auch nicht mehr morgens als erstes meine Nachrichten abrufen kann, aber es ist ja nicht so, dass ich nicht an genügend Orten umsonst WIFI hätte. Dann muss ich eben mehr außerhalb machen, aber ich werde sicher nicht dafür bezahlen. Wie unnötig. Besonders viel bin ich ja eh nicht zuhause. Heute habe ich das erste Mal meinen Sanskritlehrer nach seinem Anfall gesehen. Der hat gewaltig abgenommen und einiges an Energie verloren. Er wirkte auch noch etwas durch den Wind, hat die Hälfte vergessen. Aber offenbar geht es ihm wieder einigermaßen. Ich habe trotzdem eine Sanskritkrise und habe schon mit dem Gedanken gespielt das zu lassen. Das ist nur auswendig lernen. Paradigms und Sandhiregeln und tausende andere in dem Buch total kacke erklärte Regeln, Vokabeln habe ich noch gar keine gelernt und der Unterricht ist auch nicht gerade berauschend. Außerdem habe ich so ein gewaltiges Stück Arbeit vor mir, wenn ich das nächstes Semester in Wien fortsetzten will, ich bin definitiv nicht auf dem Stand, den ich haben sollte. Ich habe daher überlegt, dass es ja ganz klug wäre einfach Colloquial Tibetan als Zweitsprache zu nehmen. Das macht mir im Gegensatz zu Sanskrit ziemlich Spaß und ich hänge vermutlich auch nicht so weit zurück. Außerdem sind meine 100% im Mid-term nicht gerade demotivierend. Zugegebenermaßen war das auch ziemlich einfach. Ich würde das ungern nicht weiter machen und werde vermutlich auf diese zum Glück bestehende Alternative zurückgreifen, mache dieses Semester Sanskrit fertig und dann bin ich damit auch fertig. Ich hätte mal lieber Nepali stattdessen belegen sollen. Aber jetzt sind es ja wirklich nur noch ein paar Wochen und wir haben offenbar die meiste Zeit Kashinath, was einfach chillen und mit dem Handy spielen heißt, weil der Unterricht so gar nichts bringt. Immerhin ist das entspannt. Heute habe ich mich mal wieder mit Nymalah getroffen und wir haben verabredet, dass sie mir am Wochenende noch ein paar Currys beibringt (mit Paneer!), mit denen ich euch dann bekochen kann. Außerdem haben wir festgestellt, dass wir beide zum Manakamana-Tempel wollen und sie will das jetzt mal abchecken, wie man am besten hinkommt und was das kostet und dann wollen wir vielleicht am Feiertag nächste Woche mal dahin. Ich hoffe das klappt alles. Sie war zumindest heute äußerst motiviert und bis zum Wochenende ist es ja nicht so weit. Da kann ich ja auch problemlos nochmal drauf hinweisen. Zudem habe ich da jetzt auch eine dauerhafte Übernachtungsmöglichkeit, wenn es spät wird. Sie hat wohl hier in der Ecke noch ein Zimmer, wo sie nur gelegentlich übernachtet, ich habe das nicht so ganz verstanden, aber sie meinte, wenn ich später nochmal nach Boudha kommen, könne ich da umsonst ne ganze Weile übernachten. Mir solls recht sein. Was gibt es Neues? Die erste Uniwoche seit dem Urlaub ist vorbei und ich habe nicht das Gefühl es sei nur eine Woche seitdem gewesen. Ich bin auf jeden Fall ziemlich geschafft und vorübergehend in Streik getreten. Ich habe die Schnauze voll vom dauerhaften auswendig lernen. Für heute sollten wir für Sanskrit 5 Paradigms auswendig lernen und dazu kamen die Vokabeln von Colloquial, da war auch heute der Test. Ich habe auf jeden Fall die letzten 2 Tage nur das Minimum gemacht und meine Motivation für Sanskrit ist vollkommen am Ende, seit ich beschlossen habe das nicht weiter zu belegen. Wir haben auch einfach die gesamte Woche nichts gelernt. 3 von 4 Mal ist Dan 20 Minuten zu spät gekommen, Donnerstag gar nicht, er hat verschlafen. Der ist halt seit seinem Zusammenbruch voll am Ende und nimmt sich nicht die Zeit sich voll zu erholen. Stattdessen arbeitet der voll weiter, bekommt aber Valium, damit der einen Gang runterschaltet, um auszuschließen, dass das nochmal passiert. Jetzt heult der immer rum, dass er halt noch auf Jobsuche für nach dem Semester ist. Ich schließe mal daraus, dass er dann nicht wiederkommen darf. Heute habe ich erfahren, dass das sein erster Lehrjob ist und ich wäre gerne nachsichtig, vor allem, weil man ihm wirklich anmerkt, wie viel Mühe er sich jetzt noch gibt. Aber der hat halt auch das Problem, dass 3 Lehrer in dem Kurs saßen, die sicher nicht so diskret sind wie wir Studenten. Auf jeden Fall hat er die Grammatik jetzt weitgehend aufgegeben und will jetzt auch mehr Texte mit uns besprechen, was ziemlich wenig bringt, wenn wir die Grammatik nicht kennen. Das ist alles ein großer Blödsinn, aber dem ist ganz klar gerade alles zu viel. Bald ist das große Herbstseminar mit Rinpoche und wir können umsonst daran teilnehmen. Das gute ist, dass das den größten Teil des Tages geht und da die uns ermöglichen wollen daran teilzunehmen ohne zu schwänzen wird alles ein bisschen verschoben, bzw. gestrichen. Ich habe also nur noch 3x in der Woche Colloquial und das war es auch schon. Ich würde zwar schon gerne zum Seminar, aber ich muss meine bescheuerte Seminararbeit endlich schreiben und habe durchaus Lust noch ein wenig mehr vom Land zu sehen. Also werde ich eher nur an den Tagen hingehen, wenn ich ohnehin an der Uni sein muss und den Rest der Zeit schauen, dass ich nochmal reise und die Arbeit schreibe. Vielleicht kann ich dann ja noch etwas Spannenderes erzählen, als immer nur lernen…

11.11.14 07:27, kommentieren